Samstag, 26. Mai 2018
3 Apps für eine schönere Instagram-Story

3 Apps für eine schönere Instagram-Story



Mittlerweile bietet Instagram selbst einige Features ein, mit denen wir unsere Story verschönern können: GIFs, verschiedene Schriftarten, Sticker. Aber da geht noch mehr! Heute möchte ich euch drei Apps vorstellen, die ich nutze, um ein wenig Abwechslung in meine Story zu bringen. Falls ihr weitere Empfehlungen habt: ab in die Kommentare damit!

Unfoldkostenlos im AppStore



Hier gibt es unterschiedliche, vorgefertigte Templates, die mit Bildern, Videos (!) und Texten gefüllt werden können. In der kostenlosen Version ist bereits ein einfaches Set enthalten und mit In-App-Käufen könnt ihr zwei weitere Sets downloaden. Eins davon besteht aus Polaroid-Rahmen und ähnlichem – da konnte ich nicht widerstehen.

Mips1,09€ im AppStore



Ich muss zugeben, dass diese App eher eine (überteuerte) Spielerei ist. Hier könnt ihr Fotos mit verschiedenen Stickern versehen, allerdings sind davon eigentlich nur die fünf dreidimensionalen Farbkleckse brauchbar. Meistens benutze ich die Kleckse, wenn ich auf einen neuen Post hinweisen will und die weiße Fläche zu leer wirkt.

A Design Kit2,29€ im AppStore



Neben zahlreichen anderen Möglichkeiten, ist diese App auch ideal für das Aufpimpen der Insta-Story geeignet! Als „Ausgangspunkt“ könnt ihr entweder ein Bild aus eurer Galerie oder einen vorgefertigten Hintergrund auswählen. Letzteres eignet sich beispielsweise prima, wenn ihr nur Text posten möchtet. Die App bietet viele verschiedene Schriftarten, Design-Elemente (wie z.B. die gemalten Sternchen) und Sticker. Außerdem gibt es Pinsel, mit denen ihr selbst etwas zeichnen könnt – allerdings fehlt mir dafür irgendwie das Talent.

Text, Fotos: Melanie / Hintergrundgrafik: A Design Kit
Freitag, 25. Mai 2018
#instalove: Mila Guan

#instalove: Mila Guan



Es ist wieder an der Zeit für ein Interview – und zwar mit Mila, der ich schon seit einiger Zeit folge (und sie mir ebenfalls, höhö). Neben ihren Vintage-Outfits, liebe ich vor allem den analogen Look der Bilder. Abgesehen davon macht sie einen super sympathischen Eindruck, was dank der „Guckt mal, wie toll ich bin“-Instagramkultur ja mittlerweile leider zur Seltenheit geworden ist... 🤔 Wie sie meine Fragen beantwortet hat, lest ihr hier:

Stell' dich kurz vor: Wie heißt du, woher kommst du, was machst du so?

Hellooo! 🙋🏻‍♀️ Ich bin Mila, komme ursprünglich aus einem kleinen Dorf, aber wohne seit 6 Jahren in Wien. Ich studiere Publizistik und arbeite halbtags in einer Werbeagentur und selbstständig als Influencerin.

Wann und warum hast du angefangen, deine Outfits bei Instagram zu posten?

Ich schätze, das war vor circa drei Jahren, wobei ich damals noch nicht so oft gepostet habe wie heute. Früher habe ich auch mehr andere Fotos gepostet, heute poste ich fast nur noch Outfit-Fotos. Einfach deshalb, weil mir das am meisten Spaß macht. Als ich angefangen habe, dachte ich, dass meine Freunde/Follower es vielleicht blöd finden wenn ich nur Fotos von mir selber Poste. Mittlerweile möchte ich aber das posten, was mir gefällt und am meisten Spaß macht.



Wie bearbeitest du deine Fotos?

Vscocam, Afterlight, Snapseed und Lightroom verwende ich immer. 😅 Hujicam, Analogcam oder Vintageframes verwende ich manchmal als Abwechslung. Am liebsten mag ich die Körnung, Kratzer und Staubfäden auf den Fotos. Ansonsten achte ich einfach darauf, dass die Farben zusammen passen, und dass die Bilder so ein cooles Gefühl vermitteln!

Wo shoppst du am liebsten?

Das ist einfach: Auf Flohmärkten! Fast meine ganze Garderobe kommt vom Flohmarkt. Manchmal gehe ich auch in Second Hand Shops, aber dort sind die Sachen ein bisschen teurer als auf dem Flohmarkt. Neue Sachen kaufe ich mir wirklich sehr selten und nur, wenn es unbedingt sein muss.

Geld und Zeit spielen keine Rolle: Wohin würde deine nächste Reise gehen?

Wenn es um's Reisen geht, ist „Geld spielt keine Rolle“ mein Lebensmotto, haha! Dadurch, dass ich fast kein Geld für Kleidung ausgebe, bleibt einfach mehr für's Reisen! Ich möchte ganz bald in den Regenwald gehen. Auf welchem Kontinenten oder in welchem Land spielt dabei eigentlich keine Rolle!

Vielen Dank, dass du dir die Zeit für das Interview genommen hast, liebe Mila!



Einleitung, Fragen: Melanie / Antworten, Bilder: @mila.guan
Mittwoch, 23. Mai 2018
Outfit: Tunikakleid & Jeansweste

Outfit: Tunikakleid & Jeansweste



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Elegantes Kleid trifft auf grobe Jeansweste – ich kann gar nicht oft genug betonen wie sehr ich solche Kombinationen mag! Zusammen mit den Boots kam dabei dann versehentlich ein Outfit heraus, das förmlich „Country Roaaads, take me hoooome“ schreit. Jetzt fehlt nur noch so ein klischeehaftes Grasbüschel, das im Hintergrund vorbei rollt. 🌾



Outfitdetails:
Kleid* von Carolina Cavour
Jeansweste ist Second Hand
Kette von Primark
Boots von Deichmann



Das Kleid wurde mir vor Kurzem von Carolina Cavour zugeschickt und ich war sofort begeistert vom Schnitt, der Farbe und dem Material. Der Stoff fällt sehr schön und ist prima für wärmere Temperaturen geeignet.

Carolina Cavour ist ein Modelabel für Frauen, das die Wurzeln der italienischen Kultur repräsentiert. Durch das besondere Design der Kleider und Jacken sind die Stücke zu jedem Anlass tragbar.



Die Boots zählten eine Weile zu den ultimativen „Blogger-Schuhen“. Es gab sie nahezu überall in verschiedenen Variationen. Und wisst ihr was? Zu dieser Zeit habe ich sie gehasst und konnte mir nicht vorstellen, sie zu tragen.

Als ich sie dann jedoch einfach mal anprobierte, änderte sich meine Meinung schlagartig. Heute gehören sie zu meinen liebsten Boots!



Weil die Weste doch ziemlich viel verdeckt, möchte ich
euch das Kleid hier einmal in voller Pracht zeigen:



Die markierten (*) Produkte wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt.
Text, Fotos: Melanie
Dienstag, 22. Mai 2018
Outfit: White, White & White

Outfit: White, White & White



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Wer hätte gedacht, dass das Wetter so einen Einfluss auf mich hat: Kaum ist es ein paar Tage warm und sonnig, schon gehe ich in einem nahezu komplett weißen Outfit nach draußen! Insbesondere weiße Hosen trage ich nämlich nur selten – aus dem einfachen Grund, dass ich zu Tollpatschigkeit neige und sie nicht lange weiß wären. Außerdem kann man nie wissen, was so ein Sitzplatz in der Berliner U-Bahn für Überraschungen bereithält. Aber diesen Gedanken wollen wir an dieser Stelle lieber nicht vertiefen. 🤨



Das Highlight des Looks ist auf jeden Fall die schulterfreie Bluse, die mir vor ein paar Tagen von SMAI NYC zugeschickt wurde. Wie der Name bereits vermuten lässt, sitzt der Shop in New York City und, wie auch meine Bluse, ist die gesamte Kollektion geprägt von hellen Farben, Streifen, leichten Stoffen sowie floralen Details und Mustern – perfekt, um die Frühlings- und Sommergarderobe zu erweitern!



Outfitdetails:
Bluse* von SMAI NYC
Jeans von New Look
Sonnenbrille von Monki
Kette* von Meine Namenskette
Sandalen von H&M



Bei der Sonnenbrille und der Namenskette handelt es sich übrigens um zwei meiner liebsten Accessoires, die ich allerdings viel zu selten ausführe – leider!



Um dem Outfit einen Schubs in Richtung „casual“ zu geben, zog ich etwas kloberigere Sandalen an, die mein Umfeld ganz gern als „orthopädische Schuhe“ bezeichnet. Aber: Who cares? Ich liebe diese Schuhe! Und super bequem sind sie auch noch.



Die markierten (*) Produkte wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt.
Text, Fotos: Melanie
„Tote Mädchen lügen nicht“ – Gedanken über den Sinn der zweiten Staffel

„Tote Mädchen lügen nicht“ – Gedanken über den Sinn der zweiten Staffel



[Achtung: Spoiler für Staffel 1]

Bei Serien gibt es für mich eigentlich nur zwei Optionen: Entweder mir gefällt die Pilotfolge nicht und ich schaue sie nie weiter oder aber ich bin Feuer und Flamme dafür und sauge jede einzelne Folge regelrecht auf – besser bekannt als „Binge Watching“. Letzteres war bei „Tote Mädchen lügen nicht“ der Fall. Obwohl die Geschichte in der ersten Staffel eigentlich abgeschlossen schien, war ich super gespannt auf die zweite Staffel. Diese ist seit dem 18. Mai bei Netflix verfügbar und natürlich habe ich bereits alle 13 Folgen gesehen.

Vorab möchte ich erwähnen, dass alle Charaktere wieder dabei sind. Auch Hannah. Sie kommt sowohl in Form von neuen Rückblenden als auch als irgendetwas zwischen Geist und Gewissen, resultierend aus Clays Gedanken, vor.

Viele Zuschauer sind der Meinung, dass diese Fortsetzung überflüssig sei und nur aus Profitgier produziert wurde. Schließlich ist die Geschichte auserzählt. Aber genau das stimmt nicht, denn bisher kennen wir die Ereignisse ja nur aus Hannahs Perspektive.



Zum Ende der ersten Staffel verklagten Hannahs Eltern die Liberty High, weil diese Anzeichen für den Selbstmord ignoriert habe. Daraufhin kommt es in Staffel 2 zur Gerichtsverhandlung, die gleichzeitig den Rahmen dieser Staffel bildet. Durch die Aussagen werden die Inhalte der 13 Kassetten aus der Sicht der anderen Charaktere erzählt, wodurch so einige neue Erkenntnisse – auch bezüglich Hannah – ans Licht kommen.

Als Medium, das Hinweise liefert, gibt es anstelle von Kassetten jetzt Polaroid-Fotos, die nach und nach Clays Spind landen. Diese Bilder beziehen sich auf die Sportler der Liberty High – insbesondere auf Bryce. Sie haben jedoch auch Auswirkungen auf viele andere Schüler/innen. Besonders Mobbing und sexuelle Übergriffe werden weiterhin thematisiert.

Im Laufe der Staffel versuchen die Charaktere die Folgen und Nachwirkungen von Hannahs Selbstmord zu verstehen und zu verarbeiten. So entstehen neue Freundschaften, Beziehungen und Feindschaften. Es werden zwar Probleme gelöst, es entwickelt sich jedoch auch ganz neue, was die Staffel schließlich dramatisch enden lässt. Aber vor allem ist das Ende offen – einer dritten Staffel stünde also nichts im Weg.

Um auf den Titel des Artikels zurückzukommen: Ja, die Fortsetzung der Geschichte ist auf jeden Fall sinnvoll! Von vielen Seiten wurde nämlich bei der ersten Staffel beklagt, dass die Serie das Thema Suizid glorifizieren würde. „Ich bin ein Engelchen, bringe mich um und nehme an den bösen Schuldigen Rache“ – so wurde der Inhalt oft (fehl-)interpretiert. Dass die gesamte Thematik weitaus komplexer ist und ein Gefühlschaos aus Wut, Trauer und Verzweiflung bei allen Beteiligten hinterließ, wird in Staffel 2 noch deutlicher gezeigt.

Falls ihr mit psychischen Problemen zu kämpfen habt, denkt bitte gut darüber nach, ob ihr euch diese Serie wirklich anschauen wollt. Sprecht mit euren Eltern, Freunden oder einem Vertrauenslehrer darüber. Hilfe findet ihr außerdem auf 13reasonswhy.info!

Text: Melanie / Bilder: © Netflix
Sonntag, 20. Mai 2018
Outfit: Raus aus der Komfortzone

Outfit: Raus aus der Komfortzone



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„Es hat einen guten Grund, dass die Komfortzone so genannt wird.“ Das sagte einst unser aller Lieblingsphysiker Dr. Sheldon Cooper und hat damit auch Recht. Eigentlich. Denn beim heutigen Look habe ich mich dann trotzdem mal auf unbekanntes Terrain begeben!



Wobei es „ungewöhnlich“ wohl besser trifft, ich bin ja schließlich kein Höhlenmensch. Fakt ist aber, dass ich im Zweifel doch eher zu legeren Kleidungsstücken greife und man mich tatsächlich selten ohne Sneakers sieht.



Inspiriert von der gestrigen royalen Hochzeit wollte ich heute allerdings zur Abwechslung einen eleganteren Look kreiren und schlüpfte deshalb in mein neues Kleid von Belloya, welches mir von ein paar Tagen zugeschickt wurde.

Belloya kreiert Modetrends für curvy, selbstbewusste Frauen. Belloya ist nicht nur eine Marke, sondern eine Community, die besonderen Wert auf Body Positivity legt.



Im Gegensatz zu einigen anderen Curvy-Shops erinnern mich die Kleidungsstücke dort nicht an die berühmten „Zelte“, sondern haben sehr coole Muster und vorteilhafte Schnitte. Was mir außerdem gefällt, sind die Größenangaben, die anstelle der europäischen Größen in Zahlen von 1 bis 6 angegeben werden – das hat was Schmeichelhaftes!



Outfitdetails:
Kleid* von Belloya
Schuhe von Prada (Vintage)



Was das Schuhwerk angeht, entschied ich mich für meine roten Prada-Wedges, die ich letztes Jahr in einem Vintage-Shop am Hamburger Hauptbahnhof ergattern konnte.



Auf Schmuck habe ich bewusst verzichtet, denn durch das Muster des Kleides würden alle weiteren Accessoires den Look für meinen Geschmack zu überladen wirken lassen.



Die markierten (*) Produkte wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt.
Text, Bilder: Melanie
Montag, 14. Mai 2018
Gastartikel: 6 Gründe, warum sich ein Dubai-Urlaub lohnt

Gastartikel: 6 Gründe, warum sich ein Dubai-Urlaub lohnt



Dubai. Eine Stadt, in welcher ich mein Herz gelassen habe. Eine Stadt, welche ich ohne groß nachzudenken sofort wieder besuchen würde. Eine Stadt, welche für so viel Diskussionsstoff sorgt. Eine Stadt, welche wie fast keine andere die Meinungen spaltet.

Ich gehöre definitiv zu den Personen, welche Dubai lieben. Allerdings nur in den Wintermonaten. In den Sommermonaten würde ich es dort wahrscheinlich eher nicht aushalten. Aber die Wintermonate in Dubai zu verbringen ist wirklich ein Traum von mir geworden. Ich möchte dir jetzt meine Top 6 Gründe für einen Dubai-Urlaub nennen.

1. Horizonterweiterung

Durch das Reisen erweitert man ja bekanntlich seinen Horizont. Alleine schon, wenn du nur in Europa reist, wirst du nach jeder Reise ein wenig verändert zurück kommen, als du dorthin gefahren bist. Reisen verändert immer den Blickwinkel und erhöht die Toleranz. Und in Dubai herrscht nochmal eine ganz andere Kultur, als hier in Europa. Dadurch wirst du nochmals aufgeschlossener. Vor allem weil die Menschen in Dubai alle so hilfsbereit und freundlich sind. Sie erklären dir wirklich alles, was du wissen willst, ganz genau. Dadurch verbindest du dich noch mal viel mehr mit der Kultur und bringst Verständnis für Dinge auf, für welche du vorher niemals im Leben Verständnis gehabt hättest.



2. Das Klima

Wir waren im Oktober in Dubai und zu dem Zeitpunkt war das Klima dort einfach unglaublich schön. Es war warm, sehr warm sogar. Aber die Vormittage haben wir mit Training oder am Pool verbracht. Und dadurch, dass immer ein leichter Wind wehte kam es uns auch gar nicht so heiß vor. Für die Nachmittage haben wir unsere ganzen Aktivitäten eingeplant. Dann sind wir zum Beispiel in der Dubai Marina spazieren gegangen oder haben uns die Dubai Fontänen vor dem Burj Khalifa angeschaut.

3. Luxusluft schnuppern

Wenn du den Luxus liebst, dir gerne schöne Sportwagen anschaust und überhaupt auf Bling-Bling, Glanz und Glamour, höher, schneller, weiter stehst, dann bist du in Dubai bestens aufgehoben. Es wird nicht umsonst als Land der Superlative bezeichnet. Alleine der Flughafen imponiert schon bei der Ankunft in Dubai. Die verschleierten Frauen tragen über ihren Gewändern die teuersten Handtaschen zur Schau und ein Lamborghini auf der Straße ist dort keine Ausnahme.



4. Erlebnisse, welche du nicht überall bekommst

Es gibt mittlerweile zahlreiche Orte, an welchen du eine Wüstensafari machen oder mit Delfinen tauchen kannst. Aber das alles in einer Umgebung der absoluten Superlative ist noch mal etwas ganz anderes.

Dazu kommt noch, dass die Menschen in Dubai einfach super freundlich ist. Du hast das Gefühl, dass die Menschen Spaß an ihrer Arbeit haben und dass es ihnen auch Freude macht, dich bei den Aktivitäten zu begleiten. Und dadurch hast du natürlich auch viel mehr Spaß und kannst unglaubliche Momente genießen und erleben.

5. Sicherheit

Für mich war das Thema Sicherheit sehr wichtig. Immerhin war es für mich das erste Mal, dass ich meinen Urlaub ausserhalb von Europa verbracht und dann auch noch mit meinem Freund und meiner Tochter. Nach einiger Recherche stellte ich dann aber fest, dass Dubai eines der sichersten Länger der Welt ist und war beruhigt. Jetzt im Nachhinein kann ich nur sagen, dass ich mich bis jetzt nirgendwo so sicher gefühlt habe, wie in Dubai. Teilweise fühle ich mich in Deutschland noch nicht mal so sicher, wie in Dubai.



6. Atemberaubende Architektur und Sehenswürdigkeiten

Immer wieder wirst du in Dubai wunderschöne Moscheen inmitten von modernster Architektur vorfinden. Alleine wegen diesen tollen Gebäuden lohnt sich schon ein Spaziergang durch die Straßen Dubais. Besonders toll dafür geeignet ist die Dubai Marina oder die Altstadt von Dubai, wo auch der Burj Khalifa, das höchste Gebäude der Welt, steht.



Ich hoffe, ich konnte dir gute Gründe liefern, Dubai zu besuchen.

Über die Gastautorin: Hey, ich bin Julia! Ich wohne mit meiner wundervollen Tochter in Bielefeld. Hauptberuflich gehe ich einer kaufmännischen Tätigkeit nach und nebenbei studiere ich Wirtschaftsinformatik. Ich liebe es die wunderschöne Natur zu bestaunen, dabei zu entspannen und nachzudenken. Allerdings brauche ich aber auch actionreiche Unternehmungen, welche mir einen gewissen Adrenalinkick geben und mein Blut durch meine Adern pulsieren lassen. Seit Februar 2016 ist Exciting Life für mich ein weiterer wichtiger Teil meines Lebens geworden. Ich möchte Dir Inspirationen liefern, die dir helfen dem Alltag zu entfliehen oder ihn noch schöner zu gestalten. Denn Du bekommst auf meinem Blog jede Menge Erfahrungsberichte und Tipps für Reisen und Unternehmungen.
Text, Bilder: Julia / Bildbearbeitung: Melanie
Mittwoch, 9. Mai 2018
Serax // Beton und Papier

Serax // Beton und Papier



Hört man die Worte „Beton“ und „Papier“, denkt man nicht unbedingt zuerst an Tischdekoration. In der aktuellen Kollektion von Serax liegt der Fokus aber genau auf diesen beiden Materialien. Das belgische Unternehmen sticht immer wieder mit besonderen Produkten hervor. Dies wird unter anderem durch die Zusammenarbeit mit vielen Designern möglich.

Serax ist ein Familienbetrieb mit Leidenschaft und Kreativität im Blut. Das Geistesprodukt von SERge und AXel Van Den Bossche entstand 1986 in einer Garage und wuchs in dreißig Jahren zu einem multinationalen Betrieb heran.

Die schlicht gehaltene Tellerkollektion in senfgelb, dunkelrot und braun stammt beispielsweise von Fréderick Gautier. Isabelle de Borchgrave hingegen spielt mit Illusionen, denn ihre Vasenkollektion ist tatsächlich aus Papier und nicht aus Ton. Aus dem gleichen Material sind die Lampen und Vasen aus der Kollektion von Marie Michielssen. Aber auch ihre aus Beton bestehenden, bemalten Pflanzentöpfe sind ein echter Hingucker.



EARTH von Marie Michielssen

Eine Welt voller Extreme – das beschreibt die neue Kollektion von Marie Michielssen wohl am besten. Von Pappmaché über Beton und Porzellan, inspiriert von der Vintage-Architektur oder von der Erde in ihrer ursprünglichsten Form – keine Kollektion ist wie die andere. Und doch gibt es einen roter Faden: Alles ist im Gleichgewicht und perfekt ausbalanciert. Jedes einzelne Element bringt einen Gedanken, ein Gefühl, eine Geschichte zum Ausdruck. Alles fließt nahtlos ineinander über.

CASA LUIS von Marie Michielssen

Verschiedene architektonische Klassiker dienten bei der Kollektion von Betontöpfen als Inspiration. Die typischen Farbflächen offenbaren die Einflüsse des mexikanischen Architekten Luis Barragán. Sei es als Einzelstück oder als Serie – die Betontöpfe verleihen jedem Raum eine verspielte, zeitlose Note.



CONCRETE STYLE von Frédérick Gautier

Die Kollektion des französischen Designers ist geprägt von einfachen Formen und rauen Betonelementen. Die Unebenheiten des Materials werden bewusst betont. Groß, solide und schlicht, in den Farben der Erde, damit sie nicht die gesamte Aufmerksamkeit auf sich ziehen. So spielen Essen und Trinken die Hauptrolle und das Service rückt in den Hintergrund.

MILIEUX DE VOS TABLES von Isabelle de Borchgrave

In ihrer Kollektion rückt Isabelle de Borchgrave eine Vasenkollektion in den Mittelpunkt. Mit drei neuen großen Vasen erschafft sie auf ausgeklügelte Weise die Illusion, dass es sich dabei um Ton tunesischen oder koptischen Ursprungs handelt, aber das ist eine reine optische Täuschung. In Wahrheit sind es kleine dekorative Meisterwerke, die ausschließlich aus Papier, Klebstoff und Acrylfarbe hergestellt werden.



Text: Melanie / Bilder: © Serax
Dienstag, 8. Mai 2018
Lange Haare und ich? Nope!

Lange Haare und ich? Nope!



Als kleines Kind hatte ich eigentlich immer kurze Haare. Richtig kurz. Vielleicht 5cm. Lang genug, um meinen Kopf mit einer undefinierbaren Anzahl von Haarspangen zu dekorieren. Und kurz genug, um nicht verknoten zu können. Das war „damals“ – in den Neunzigern 😎 – nicht ungewöhnlich.

Zu Beginn der Grundschulzeit war der „Ich bin ein Mädchen und will lange Haare haben!“-Gedanke dann schon etwas ausgeprägter und ich konnte mir nicht mehr vorstellen, eine Kurzhaarfrisur zu tragen. Schließlich kann man da ja gar keine coolen Zöpfe pflechten. Dementsprechend bereute ich auch den Ausflug zu eben dieser Frisur in der sechsten Klasse – aber zum zweiwöchigen Schwimmlager (sprich: statt in der Schule im Freibad sein) war es eben praktischer. In den darauffolgenden Jahren blieben meine Haare dann konsequent lang, nur der Pony veränderte sich hin und wieder. Eine Rapunzel wurde aus mir zwar nicht, aber für Hochsteckfrisuren zur Jugendweihe, Abiball und Co. hat's locker gereicht!



Statt aufs Schneiden konzentrierte ich mich jetzt eher aufs Färben. Blonde Strähnen, fast schwarz, orange, rot, komplett blond, pink, lila, blau, grün und alles dazwischen. Nach all diesen Experimenten ist es eigentlich ein Wunder, dass ich überhaupt noch Haare habe... Weniger verwunderlich war allerdings, für die ein oder andere Kreation komische Blicke zu ernten oder mir dumme Sprüche anhören zu dürfen. Darüber konnte ich mit der Zeit aber zum Glück selbst lachen, denn – und das ist der entscheidene Punkt – es ist ja mein Kopf und da zählt eben in erster Linie meine eigene Meinung.

Außerdem sehe ich das Ganze mittlerweile viel lockerer – ob nun der Schnitt nicht ganz gerade ist, der Ansatz nicht akkurat nachgefärbt ist oder was auch immer. Am Ende des Tages sind es nämlich nur Haare.

Widmen wir uns endlich der aktuellen Situation: Seitdem meine Haare wieder so lang waren, dass sie die Schultern berührten, trug ich sie eigentlich nur noch im Zopf. Nur für Bilder wurden Ausnahmen gemacht. Mich stört es einfach, wenn sie ständig im Gesicht herumschwirren. Das größte Problem war jedoch, dass sie trotz LKW-Ladungen an Trockenshampoo und anderem Zeugs einfach immer platt herunterhingen.

Der Blick in den Spiegel machte mir die Entscheidung von Tag zu Tag leichter: Die Haare müssen wieder ab! Also schnappte ich mir eine Schere, schnippelte drauf los und bin tatsächlich ganz verliebt in das Ergebnis! Sie haben automatisch mehr Volumen und die kaputten Spitzen sind auch Geschichte. Wie lange diese Begeisterung anhält, weiß man bei mir zwar nie, aber das ist auch egal. Denn so wie es jetzt ist, gefällt es mir sehr gut. Mal sehen, wie ich mich in ein paar Wochen in Sachen Pony entscheide. Wachsen lassen oder doch wieder abschneiden? Wir werden sehen.


Text, Bilder: Melanie
Sonntag, 6. Mai 2018
Outfit: Männershirt trifft Leobluse

Outfit: Männershirt trifft Leobluse



Nach einiger Zeit schlenderte ich neulich wieder durch meinen liebsten Second-Hand-Laden: Humana. Dabei stieß ich unter anderem auf dieses T-Shirt und die Bluse – zwei Teile, die auf den ersten Blick nicht unbedingt zueinander passen. In der Umkleide fiel mir dann jedoch auf, dass sie sich sogar sehr gut miteinander kombinieren lassen. Genau das liebe ich so sehr am Second-Hand-Shopping: Man kann in ein und dem selben Geschäft die unterschiedlichsten Stile finden. Und im besten Fall auch noch super günstig!



Um dem Look den letzten Schliff zu geben, schnappte ich mir ein paar Ringe, ein altes Armband und einen noch älteren Ohrclip, dessen Existenz tatsächlich vollkommen in Vergessenheit geraten war.



Outfitdetails:
T-Shirt und Bluse von Humana
Schuhe, Ringe und Armband von Primark
Ohrclip von Gina Tricot




Der Kontrast zwischen dem übergroßen Shirt aus der Männerabteilung und einer doch eher femininen, langen Bluse im Leoprint entspricht bei Weitem nicht dem Geschmack der Mehrheit.

Aber wisst ihr was? Darum geht's auch gar nicht.

So abgedroschen es klingen mag, aber ich ziehe mich schließlich nicht an, damit ich den Vorstellungen irgendwelcher Personen entspreche, sondern ganz einfach, weil es mir persönlich gefällt. Ich betone das so, weil diese Tatsache einigen Leuten leider immer noch unbekannt zu sein scheint: Jeder Mensch hat seinen eigenen Geschmack, für den er sich nicht rechtfertigen muss. Ende der Sonntagspredigt. 😄



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Text, Bilder: Melanie