Outfit: Man nehme eine Schere...

Freitag, 20. April 2018



Manchmal stehe ich vor meinem Kleiderschrank und würde ihn am liebsten in Brand setzen. So viel „nichts zum Anziehen“ kann einen gewaltig stressen! Weil aber weder die Feuervariante noch der komplette Austausch meiner Garderobe realistische Optionen darstellten, musste eine andere Lösung her. Also griff ich zur Schere und schnippelte an einer Jeans herum, die ich noch nie so richtig mochte. Weil: Nichts zu verlieren.



Opfer meiner – ähm – „Kreativität“ wurde diesmal ein weites, auf dem Boden schleifendes Exemplar, welches sich nun nicht mehr Schlaghose nennen darf, sondern eher einer Art Culotte gleicht. Allerdings ist die Namensgebung zweitrangig, da sie sich vermutlich ohnehin nach ein paar Wäschen auflösen wird. Bei meiner Geschicklichkeit würde ich mir nämlich allein beim Versuch des Nähens mindestens einen Finger an den Stoff tackern.



Aber versteht mich nicht falsch: Ich mag das Ergebnis trotz der kleinen Macken! Oder vielleicht sogar genau deswegen. Ja, streicht das „vielleicht“.



Dazu wählte ich einen einfachen Sweater, was sich im Laufe des Tages als massive Fehlentscheidung entpuppte. Da guckt man ein einziges Mal nicht in die Wetter-App und schwupps: 27°C in der Sonne. Und ich trage ein angerautes Oberteil. Wow.

Als Schuhwerk zu diesem kuriosen Look dienten meine steinalten Chucks, die mit Hilfe der lila Söckchen interessanter wirken sollten. Genialer Plan, ich weiß.



Outfitdetails:
Sweater von Primark (ähnlich hier)
Jeans von H&M (ähnlich hier)
Chucks von Converse




Text, Bilder: Melanie

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