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Samstag, 16. Juni 2018
Outfit: Bananas!

Outfit: Bananas!



Es ist kaum zu glauben, aber ich habe tatsächlich eine Highwaist-Hose gefunden, die perfekt sitzt, super bequem ist und auch beim Hinsetzen keine Atemnot verursacht. Und sogar der Preis ist unschlagbar: Sie kostet nur 13€, weswegen ich nicht anders konnte als sie direkt in zwei Farben zu kaufen. Die schwarze Variante gibt's garantiert demnächst zu sehen – falls nicht hier, dann aber ganz sicher auf Instagram.



Das ist übrigens gleichzeitig die Erklärung dafür, warum ich bei 27°C mit einer langen Hose herumlaufe. Denn wie das mit neuen Kleidungsstücken so ist: Sie müssen schnellstmöglich ausgeführt werden! Ansonsten geraten sie womöglich noch in Vergessenheit und verschwinden auf ewig irgendwo im Schrank.



Ungefähr so lief das nämlich mit den restlichen Sachen ab. Gekauft, in den Schrank geworfen, vergessen. Umso mehr freut es mich, sie nun wiederentdeckt zu haben!



Outfitdetails:
Cardigan von Asos Men
Body von Primark
Jeggings von Bershka
No Name Sandalen
Tasche von Forever 21




Dieser Blogpost enthält Affiliate-Links.
Samstag, 26. Mai 2018
3 Apps für eine schönere Instagram-Story

3 Apps für eine schönere Instagram-Story



Mittlerweile bietet Instagram selbst einige Features ein, mit denen wir unsere Story verschönern können: GIFs, verschiedene Schriftarten, Sticker. Aber da geht noch mehr! Heute möchte ich euch drei Apps vorstellen, die ich nutze, um ein wenig Abwechslung in meine Story zu bringen. Falls ihr weitere Empfehlungen habt: ab in die Kommentare damit!

Unfoldkostenlos im AppStore



Hier gibt es unterschiedliche, vorgefertigte Templates, die mit Bildern, Videos (!) und Texten gefüllt werden können. In der kostenlosen Version ist bereits ein einfaches Set enthalten und mit In-App-Käufen könnt ihr zwei weitere Sets downloaden. Eins davon besteht aus Polaroid-Rahmen und ähnlichem – da konnte ich nicht widerstehen.

Mips1,09€ im AppStore



Ich muss zugeben, dass diese App eher eine (überteuerte) Spielerei ist. Hier könnt ihr Fotos mit verschiedenen Stickern versehen, allerdings sind davon eigentlich nur die fünf dreidimensionalen Farbkleckse brauchbar. Meistens benutze ich die Kleckse, wenn ich auf einen neuen Post hinweisen will und die weiße Fläche zu leer wirkt.

A Design Kit2,29€ im AppStore



Neben zahlreichen anderen Möglichkeiten, ist diese App auch ideal für das Aufpimpen der Insta-Story geeignet! Als „Ausgangspunkt“ könnt ihr entweder ein Bild aus eurer Galerie oder einen vorgefertigten Hintergrund auswählen. Letzteres eignet sich beispielsweise prima, wenn ihr nur Text posten möchtet. Die App bietet viele verschiedene Schriftarten, Design-Elemente (wie z.B. die gemalten Sternchen) und Sticker. Außerdem gibt es Pinsel, mit denen ihr selbst etwas zeichnen könnt – allerdings fehlt mir dafür irgendwie das Talent.

Text, Fotos: Melanie / Hintergrundgrafik: A Design Kit
Freitag, 25. Mai 2018
#instalove: Mila Guan

#instalove: Mila Guan



Es ist wieder an der Zeit für ein Interview – und zwar mit Mila, der ich schon seit einiger Zeit folge (und sie mir ebenfalls, höhö). Neben ihren Vintage-Outfits, liebe ich vor allem den analogen Look der Bilder. Abgesehen davon macht sie einen super sympathischen Eindruck, was dank der „Guckt mal, wie toll ich bin“-Instagramkultur ja mittlerweile leider zur Seltenheit geworden ist... 🤔 Wie sie meine Fragen beantwortet hat, lest ihr hier:

Stell' dich kurz vor: Wie heißt du, woher kommst du, was machst du so?

Hellooo! 🙋🏻‍♀️ Ich bin Mila, komme ursprünglich aus einem kleinen Dorf, aber wohne seit 6 Jahren in Wien. Ich studiere Publizistik und arbeite halbtags in einer Werbeagentur und selbstständig als Influencerin.

Wann und warum hast du angefangen, deine Outfits bei Instagram zu posten?

Ich schätze, das war vor circa drei Jahren, wobei ich damals noch nicht so oft gepostet habe wie heute. Früher habe ich auch mehr andere Fotos gepostet, heute poste ich fast nur noch Outfit-Fotos. Einfach deshalb, weil mir das am meisten Spaß macht. Als ich angefangen habe, dachte ich, dass meine Freunde/Follower es vielleicht blöd finden wenn ich nur Fotos von mir selber Poste. Mittlerweile möchte ich aber das posten, was mir gefällt und am meisten Spaß macht.



Wie bearbeitest du deine Fotos?

Vscocam, Afterlight, Snapseed und Lightroom verwende ich immer. 😅 Hujicam, Analogcam oder Vintageframes verwende ich manchmal als Abwechslung. Am liebsten mag ich die Körnung, Kratzer und Staubfäden auf den Fotos. Ansonsten achte ich einfach darauf, dass die Farben zusammen passen, und dass die Bilder so ein cooles Gefühl vermitteln!

Wo shoppst du am liebsten?

Das ist einfach: Auf Flohmärkten! Fast meine ganze Garderobe kommt vom Flohmarkt. Manchmal gehe ich auch in Second Hand Shops, aber dort sind die Sachen ein bisschen teurer als auf dem Flohmarkt. Neue Sachen kaufe ich mir wirklich sehr selten und nur, wenn es unbedingt sein muss.

Geld und Zeit spielen keine Rolle: Wohin würde deine nächste Reise gehen?

Wenn es um's Reisen geht, ist „Geld spielt keine Rolle“ mein Lebensmotto, haha! Dadurch, dass ich fast kein Geld für Kleidung ausgebe, bleibt einfach mehr für's Reisen! Ich möchte ganz bald in den Regenwald gehen. Auf welchem Kontinenten oder in welchem Land spielt dabei eigentlich keine Rolle!

Vielen Dank, dass du dir die Zeit für das Interview genommen hast, liebe Mila!



Einleitung, Fragen: Melanie / Antworten, Bilder: @mila.guan
Mittwoch, 23. Mai 2018
Outfit: Tunikakleid & Jeansweste

Outfit: Tunikakleid & Jeansweste



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Elegantes Kleid trifft auf grobe Jeansweste – ich kann gar nicht oft genug betonen wie sehr ich solche Kombinationen mag! Zusammen mit den Boots kam dabei dann versehentlich ein Outfit heraus, das förmlich „Country Roaaads, take me hoooome“ schreit. Jetzt fehlt nur noch so ein klischeehaftes Grasbüschel, das im Hintergrund vorbei rollt. 🌾



Outfitdetails:
Kleid* von Carolina Cavour
Jeansweste ist Second Hand
Kette von Primark
Boots von Deichmann



Das Kleid wurde mir vor Kurzem von Carolina Cavour zugeschickt und ich war sofort begeistert vom Schnitt, der Farbe und dem Material. Der Stoff fällt sehr schön und ist prima für wärmere Temperaturen geeignet.

Carolina Cavour ist ein Modelabel für Frauen, das die Wurzeln der italienischen Kultur repräsentiert. Durch das besondere Design der Kleider und Jacken sind die Stücke zu jedem Anlass tragbar.



Die Boots zählten eine Weile zu den ultimativen „Blogger-Schuhen“. Es gab sie nahezu überall in verschiedenen Variationen. Und wisst ihr was? Zu dieser Zeit habe ich sie gehasst und konnte mir nicht vorstellen, sie zu tragen.

Als ich sie dann jedoch einfach mal anprobierte, änderte sich meine Meinung schlagartig. Heute gehören sie zu meinen liebsten Boots!



Weil die Weste doch ziemlich viel verdeckt, möchte ich
euch das Kleid hier einmal in voller Pracht zeigen:



Die markierten (*) Produkte wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt.
Text, Fotos: Melanie
Dienstag, 22. Mai 2018
Outfit: White, White & White

Outfit: White, White & White



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Wer hätte gedacht, dass das Wetter so einen Einfluss auf mich hat: Kaum ist es ein paar Tage warm und sonnig, schon gehe ich in einem nahezu komplett weißen Outfit nach draußen! Insbesondere weiße Hosen trage ich nämlich nur selten – aus dem einfachen Grund, dass ich zu Tollpatschigkeit neige und sie nicht lange weiß wären. Außerdem kann man nie wissen, was so ein Sitzplatz in der Berliner U-Bahn für Überraschungen bereithält. Aber diesen Gedanken wollen wir an dieser Stelle lieber nicht vertiefen. 🤨



Das Highlight des Looks ist auf jeden Fall die schulterfreie Bluse, die mir vor ein paar Tagen von SMAI NYC zugeschickt wurde. Wie der Name bereits vermuten lässt, sitzt der Shop in New York City und, wie auch meine Bluse, ist die gesamte Kollektion geprägt von hellen Farben, Streifen, leichten Stoffen sowie floralen Details und Mustern – perfekt, um die Frühlings- und Sommergarderobe zu erweitern!



Outfitdetails:
Bluse* von SMAI NYC
Jeans von New Look
Sonnenbrille von Monki
Kette* von Meine Namenskette
Sandalen von H&M



Bei der Sonnenbrille und der Namenskette handelt es sich übrigens um zwei meiner liebsten Accessoires, die ich allerdings viel zu selten ausführe – leider!



Um dem Outfit einen Schubs in Richtung „casual“ zu geben, zog ich etwas kloberigere Sandalen an, die mein Umfeld ganz gern als „orthopädische Schuhe“ bezeichnet. Aber: Who cares? Ich liebe diese Schuhe! Und super bequem sind sie auch noch.



Die markierten (*) Produkte wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt.
Text, Fotos: Melanie
„Tote Mädchen lügen nicht“ – Gedanken über den Sinn der zweiten Staffel

„Tote Mädchen lügen nicht“ – Gedanken über den Sinn der zweiten Staffel



[Achtung: Spoiler für Staffel 1]

Bei Serien gibt es für mich eigentlich nur zwei Optionen: Entweder mir gefällt die Pilotfolge nicht und ich schaue sie nie weiter oder aber ich bin Feuer und Flamme dafür und sauge jede einzelne Folge regelrecht auf – besser bekannt als „Binge Watching“. Letzteres war bei „Tote Mädchen lügen nicht“ der Fall. Obwohl die Geschichte in der ersten Staffel eigentlich abgeschlossen schien, war ich super gespannt auf die zweite Staffel. Diese ist seit dem 18. Mai bei Netflix verfügbar und natürlich habe ich bereits alle 13 Folgen gesehen.

Vorab möchte ich erwähnen, dass alle Charaktere wieder dabei sind. Auch Hannah. Sie kommt sowohl in Form von neuen Rückblenden als auch als irgendetwas zwischen Geist und Gewissen, resultierend aus Clays Gedanken, vor.

Viele Zuschauer sind der Meinung, dass diese Fortsetzung überflüssig sei und nur aus Profitgier produziert wurde. Schließlich ist die Geschichte auserzählt. Aber genau das stimmt nicht, denn bisher kennen wir die Ereignisse ja nur aus Hannahs Perspektive.



Zum Ende der ersten Staffel verklagten Hannahs Eltern die Liberty High, weil diese Anzeichen für den Selbstmord ignoriert habe. Daraufhin kommt es in Staffel 2 zur Gerichtsverhandlung, die gleichzeitig den Rahmen dieser Staffel bildet. Durch die Aussagen werden die Inhalte der 13 Kassetten aus der Sicht der anderen Charaktere erzählt, wodurch so einige neue Erkenntnisse – auch bezüglich Hannah – ans Licht kommen.

Als Medium, das Hinweise liefert, gibt es anstelle von Kassetten jetzt Polaroid-Fotos, die nach und nach Clays Spind landen. Diese Bilder beziehen sich auf die Sportler der Liberty High – insbesondere auf Bryce. Sie haben jedoch auch Auswirkungen auf viele andere Schüler/innen. Besonders Mobbing und sexuelle Übergriffe werden weiterhin thematisiert.

Im Laufe der Staffel versuchen die Charaktere die Folgen und Nachwirkungen von Hannahs Selbstmord zu verstehen und zu verarbeiten. So entstehen neue Freundschaften, Beziehungen und Feindschaften. Es werden zwar Probleme gelöst, es entwickelt sich jedoch auch ganz neue, was die Staffel schließlich dramatisch enden lässt. Aber vor allem ist das Ende offen – einer dritten Staffel stünde also nichts im Weg.

Um auf den Titel des Artikels zurückzukommen: Ja, die Fortsetzung der Geschichte ist auf jeden Fall sinnvoll! Von vielen Seiten wurde nämlich bei der ersten Staffel beklagt, dass die Serie das Thema Suizid glorifizieren würde. „Ich bin ein Engelchen, bringe mich um und nehme an den bösen Schuldigen Rache“ – so wurde der Inhalt oft (fehl-)interpretiert. Dass die gesamte Thematik weitaus komplexer ist und ein Gefühlschaos aus Wut, Trauer und Verzweiflung bei allen Beteiligten hinterließ, wird in Staffel 2 noch deutlicher gezeigt.

Falls ihr mit psychischen Problemen zu kämpfen habt, denkt bitte gut darüber nach, ob ihr euch diese Serie wirklich anschauen wollt. Sprecht mit euren Eltern, Freunden oder einem Vertrauenslehrer darüber. Hilfe findet ihr außerdem auf 13reasonswhy.info!

Text: Melanie / Bilder: © Netflix